1911

HINTERGRUND

Balkankriege 1912–1915

• 1912 besteht mein Großvater die Lokführerprüfung und arbeitet nun als Lokomotivmechaniker am Bahnhof von Sofia.

• 1912 beginnt Stojko Tschavdarov sein Theologiestudium in Kiev.

1915 Bulgarien schliesst sich am Ersten Weltkrieg an.

• 1915 bekommt mein Großvater eine Stelle am Bahnhof von Zlati Dol. Die Stadt im Süden Bulgariens an der Grenze zur Türkei und zu Griechenland ist ein wichtiger Eisenbahnknoten. Von dort fährt er mit dem Orientexpress nach Edirne und Konstantinopel und nach Dedeagatsch. Im Zug, auf der Fahrt nach Dedeagatsch, begegnet er Georgi Dimitrov, dem Ideologen der Bulgarischen Sozialistischen Partei. Dimitrov ist unterwegs zu bulgarischen Soldaten in thrakischen Gebieten, um politische Vorträge zu halten und sie für die sozialistische Idee zu gewinnen.

• 1915 im Oktober wird Priesterdiakon Sofronij nach Mazedonien als Sekretär der Kirchgemeinde Veles geschickt. Er arbeitet dort für das Rote Kreuz, gründet christliche Jugendvereine und weitere soziale Einrichtungen.

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